{"id":2034,"date":"2022-03-28T20:00:04","date_gmt":"2022-03-28T18:00:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachwarte.de\/?p=2034"},"modified":"2022-04-03T17:32:52","modified_gmt":"2022-04-03T15:32:52","slug":"gar-nicht-so-wild-wie-man-denkt-wildobst-wertvoll-fuer-mensch-und-tier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachwarte.de\/?p=2034","title":{"rendered":"Gar nicht so wild wie man denkt\u2026. Wildobst \u2013 wertvoll f\u00fcr Mensch und Tier"},"content":{"rendered":"<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Nach langer Coronapause, endlich mal wieder eine Veranstaltung in Pr\u00e4senz. So dachten wohl die 25 Fachwarte, die am 18.3.2022 den Weg nach Weil der Stadt \u2013 Hausen fanden, um dem Vortrag von Frau Vohl-Gr\u00f6tzinger zu erleben. Besonders erfreulich, es waren auch 3 Jungfachwarte des Jahrgangs 2022 dabei.<\/p>\n<figure id=\"attachment_854\" aria-describedby=\"caption-attachment-854\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.fachwarte.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/FWV_B\u00e4renhof_2018_10PL.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-854\" src=\"https:\/\/www.fachwarte.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/FWV_B\u00e4renhof_2018_10PL.jpg\" alt=\"Fr\u00fcchte des Sanddorns\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.fachwarte.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/FWV_B\u00e4renhof_2018_10PL.jpg 1200w, https:\/\/www.fachwarte.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/FWV_B\u00e4renhof_2018_10PL-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.fachwarte.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/FWV_B\u00e4renhof_2018_10PL-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.fachwarte.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/FWV_B\u00e4renhof_2018_10PL-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-854\" class=\"wp-caption-text\">Fr\u00fcchte des Sanddorns<\/figcaption><\/figure>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Frau Vohl-Gr\u00f6tzinger bewirtschaftet mit ihrer Familie in Leinfelden-Echterdingen einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Schwerpunkt Beerenobst. Ihr Steckenpferd ist der Wildobstanbau. Sie verarbeitet die Produkt selbst und vermarktet diese im hofeigenen Laden.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Auf kurzweilige Art und Weise stellte sie uns die, f\u00fcr unsere Breiten empfehlenswerten, Wildobstarten und deren Besonderheiten bei Anbau, Ernte und Verarbeitung vor.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Viele dieser Arten bieten nicht nur dem Gaumen interessante Nuancen, sie sind auch der menschlichen Gesundheit f\u00f6rderlich. Wusstet Ihr, dass die Fr\u00fcchte des Sanddorns 10 x mehr Vitamin C haben wie Zitronen? Oder, dass Aroniafr\u00fcchte mit Ihrem hohen Anteile an sekund\u00e4ren Pflanzenstoffen sogar imstande sind, das Wachstum von Krebszellen zu hemmen? Auch die verschieden Fruchtrosen, Felsenbirne, Edeleberesche, Schwarzer Holunder, Kornelkirsche, Mispel, Zierquitte oder Schlehe k\u00f6nnen zu gesunden und wahren K\u00f6stlichkeiten verarbeitet werden. Die Natur bietet viele M\u00f6glichkeiten. Und Aromen, die es nicht im Laden zu kaufen gibt!<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Selbst die Fr\u00fcchte der Elsbeere oder des Speierling k\u00f6nnen, durch ihren hohen Gerbstoffgehalt, noch zur Kl\u00e4rung von Most oder Wein gute Dienste leisten und liefern, nach vielen Jahren, noch wertvolles Holz.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Auch welche Pflanzen sich besonders gut als Solit\u00e4rpflanzen oder als Hecke eignen und wie diese am besten angelegt wird, erkl\u00e4rte Frau Vohl\u2013Gr\u00f6tzinger. Ebenso die Bepflanzung von B\u00f6schungen mit Pflanzen, die V\u00f6geln und Insekten reichlich Nahrung und Nistm\u00f6glichkeit bieten, und Weichtieren oder kleinen S\u00e4ugetieren Unterschlupf gew\u00e4hren, stellte sie uns vor.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Nicht zuletzt tragen Wildobsthecken dazu bei die Artenvielfalt zu erhalten, dienen als Erosionsschutz und sind gut f\u00fcr\u00b4s Mikroklima. Die Pflanzen sind \u00fcberwiegend robust und ben\u00f6tigen wenig Pflege. Lediglich Pflanzen die beerntet werden, sollten regelm\u00e4\u00dfig geschnitten werden. Auch auf den Stock setzen. alle 5 \u2013 7 Jahre, ist bei fast allen Arten m\u00f6glich.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Der \u00dcbergang zur Feldhecke ist flie\u00dfend. Arten wie Hainbuche, Feldahorn, Liguster, Hartriegel, Pfaffenh\u00fctchen oder Schneeball, leisten einen wertvollen Beitrag zum Naturschutz. Dabei sollten heimische Arten bevorzugt werden. Nur diese bieten den hier beheimateten Insektenarten Nahrung und Unterkunft.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Es waren sich alle einig, ein toller Vortrag und eine sehr kompetente Referentin. Sicher wird das Gelernte von den anwesenden Fachwart*innen teilweise umgesetzt werden. Vielleicht um den eigenen Speiseplan mit wertvollen und au\u00dfergew\u00f6hnlichen Lebensmitteln zu bereichern. Auf jeden Fall wird mit dem Anbau von Wildgeh\u00f6lz ein Beitrag zum Arten- und Naturschutz geleistet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach langer Coronapause, endlich mal wieder eine Veranstaltung in Pr\u00e4senz. So dachten wohl die 25 Fachwarte, die am 18.3.2022 den Weg nach Weil der Stadt \u2013 Hausen fanden, um dem Vortrag von Frau Vohl-Gr\u00f6tzinger zu erleben. Besonders erfreulich, es waren <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.fachwarte.de\/?p=2034\"><span class=\"screen-reader-text\">  Gar nicht so wild wie man denkt\u2026. 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